Guten Morgen, Frühstück.

von | Ernährungstipps, Rezepte

In den meisten Haushalten beginnt der Morgen im Alltag nach dem Wecker klingeln und der dreimaligen Schlummerfunktion eher gequält, als motiviert aus dem Bett. Oft ist in der Woche wenig Zeit für das Frühstück eingeplant. Es muss mal wieder schnell gehen.

Darum geht’s im Detail:

Viele essen aus zeitlichen Gründen, ein kaltes Müsli mit Milch, Joghurt mit Obst oder ein belegetes Brötchen mit Käse, Wurst, Honig oder Marmelade und dazu eine große Tasse Kaffee.

Alle diese Variationen sind aus naturheilkundlicher Sicht nicht förderlich für deine Verdauung, dein Immunsystem und deine Körperenergie. Warum?

Weil dein Körper seine Energie dazu aufwendet die kalte Nahrung aufzuwärmen (ca.: auf Körpertemperatur) um sie dann zu verdauen. In dieser Zeit fehlt die wichtige Energie um andere Stoffwechselprozeße im Körper zu aktivieren oder zu unterstützen. Milchprodukte, schwer verdaulich belegte Brötchen und Kaffee fördern langfristig nicht deine gewünschte Körperaktivität, sondern Verdauungsbeschwerden wie unter anderem Vollegefühl und Blähungen.

Besonders morgens ist dein Körper noch mit der Ausleitung deiner Giftstoffe und den Stoffwechselrückständen aus der Nacht beschäftigt und sollte in diesem Prozeß optimal mit einem basischen/basenüberschüssigen Frühstück unterstützt werden. So aktivierst du nämlich gleichzeitig dein Immunsystem, deine Selbstheilungskräfte und nährst deinen Körper mit einer Vielzalhl an Vital- und Mineralstoffen und untersützt ihm beim Entsäuern.

Basisch oder basenüberschüssig frühstücken – das ist der Unterschied.

 

Grob erklärt, schließt eine rein basische Ernährung alle säurebildende Lebensmittel aus, sie besteht also zu 100% aus basischen Lebensmitteln. Diese Art der Ernährungsform ist optimal anzuwenden als Kur über einen begrenzten Zeitraum. Zum Beispiel beim Fasten, durch ein basisches Frühstück wird dann die Ausleitung der Toxine/Schlacke noch intensiver unterstützt. Eine basenüberschüssige Ernährung unterstüzt ebenfalls die Ausleitung von körpereigenen Schlacken, ist reich an Vital- und Mineralstoffen, dauerhaft anwendbar und somit alltagstauglicher als die rein basische Ernährung. Sie setzt sich aus 20% guten säurebildenden und aus 80% basischen Lebensmitteln zusammen.

Vereinfacht erklärt und angewendet auf das Frühstück sind:

  • alle Obstsorten basisch
  • basische Getränke Früchtesmoothies, grüne Smoothies, Kräutertees, Wasser, Zitronenwasser, Lupinen Kaffee
  • Bio-Getreide (Dinkel, Kamut, Gerste) gute Säurebildner
  • Hafer, Haferflocken, Hirse, Nüsse, Ölsaaten, Pseudogetreide gute Säurebildner
  • tierische Produkte aus biologischer Landwirtschaft anteilig zu 20% in deiner Ernährung, gute Säurebildner

Bevor du frühstückst, das Wichtigste zuerst:

 

Der richtige Zeitpunkt für dein Frühstück ist dann, wenn du einen leichten Hunger verspürst. Diesen Tipp kannst du dir für alle deine Mahlzeiten merken und anwenden. Es ist wichtig erst dann zu Essen wenn du Hunger hast, nicht weil es die Zeit oder die Gewohnheit so vorsieht.

Nimm dir Zeit für dein Frühstück. Nichts ist ungesünder, als in Eile das frühstück hinunterzuschlingen. Dein Darm benötigt Zeit für die Aufspaltung und Resorption der wichtigen Vital- und Nährstoffe. Hastiges Essen führt zu Verdauungsproblemen wie Sodbrennen, Krämpfen und Blähungen.

Das richtige Getränk zu deinem Frühstück. Liebe Kaffeetrinker, das Thema ist stark umstritten, dennoch ist Kaffee ein schlechter Säurebildner und trägt so neben seiner Ausschüttung von Stresshormonen auch zur Übersäuerung des Körpers bei. Aus diesem Grund empfehle ich dir Lupinien Kaffee mit Cashewmilch (schäumt super auf) als gesunde und leckere Alternative. Diesen findest du mittlerweile auch schon in den Supermärkten, aber vor allem im Bioladen oder Reformhaus. Außerdem ist basischer und Kräuter Tee ein idealer Begleiter für dein Frühstück.

4 basenüberschüssige Frühstücks-Rezepte.

 

Je nachdem ob du eher der Müsli/Porridge, Brötchen/Brot, Joghurt/Früchte oder Smoothie Frühstückstyp bist findest Du folgend 4 basenüberschüssige Frühstücks-Rezepte. Ich frühstücke im Alltag am liebsten meinen selbstgemachten Porridge, damit bin ich lange satt, habe keinen Heißhunger und es schmeckt mir einfach total lecker.

Mein Lieblings-Porridge Grundrezept.

  • Ca.: 250ml Mandelmilch
  • 4 EL Bio Haferflocken
  • 1/2 EL Mohn
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 /2TL Zimt
  • 1/2 TL Kurkuma

Meine Lieblings-Zusätze (die dem Brei eine natürliche Süße geben).

  • 4 getrocknete Pflaumen, klein geschnitten
  • Weintrauben, Banane, Birne oder Obst je nach Saison in einer Pfanne kurz angeschwenkt in Ghee oder Kokosöl

Mögliche Toppings.

  • Kokosraspeln
  • Mandeln
  • Wallnüsse
  • Haselnüsse

Ich wähle alle Zutaten in Bio Qualität somit sind sie frei von künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen. Du gibst zuerst die Mandelmilch in den Topf, dann die restlichen Zutaten für das Grundrezept und wärmst die Mischung auf (nicht kochen lassen) und lässt sie anschließend ca. 10 Minuten abkühlen und quellen.

Zu den Zusätzen: Wähle hier je nach Verträglichkeit aus, hast Du beispielsweise eine Fruktoseintoleranz empfehle ich Dir den Brei ohne weitere Zusätze, nur mit den empfohlenen Toppings zu essen.

Wenn du eine Glutenintoleranz hast dann sind Reis-, Hirse- oder Quinoa Flocken sowie Amaranth und Buchweizengrieß leckere und gesunde Alternativen statt Haferflocken.

Warum du dir mit diesem Frühstücksbrei Gutes tust.

  • Hafer ist glutenarm, sehr nährstoffreich, Biotinhaltig (gut für eine gesund Haut und feste Nägel), reich an B Vitaminen, Folsäure, Vitamin K, Kalium, Calcium, Magnesium, Phospohor, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan
  • Leinsamen sind ein heimisches Superfood, sie quellen im Darm auf und regen deine Verdauung an, dabei bilden sie eine schützende Schicht im Magen und sorgen so dafür das Erreger, Viren oder Bakterien leichter durch den Darm abtransportiert werden können
  • Mohn ist ein hervorragender Zink-, Eisen- und Calciumlieferant
  • Zimt hat eine reinigende Wirkung , kurbelt den Stoffwechsel an, ist reich an sekundären Pflanzenstoffen und kann Blutzucker- und Cholesterinwerte senken
  • Kurkuma ist ein starkes Antioxidans, hilft gegen Krebs, beugt Alzheimer vor und leitet Schwermetalle aus
  • Sonnenblumenkerne sind reich an Eisen, Zink und B Vitamine

Weitere Frühstücksempfehlungen.

Du bist Joghurt-Liebhaber mit frischem Obst?

Dann empfehle ich dir unbedingt, den Kuhmilch Joghurt gegen eine leckere pflanzliche Alternative zu tauschen. Ich mag zum Beispiel den Lupinien-Joghurt von Luve* (Natur) sehr. Dieser wird aus der heimischen Süßlupine in Mecklenburg Vorpommern hergestellt und ist rein pflanzlich, laktose- und glutenfrei. Du erhälst ihn mittlerweile auch in den bekannten Supermärkten.

Dünste dein gewünschtes Obst in einer Pfanne in Ghee oder Kokosöl leicht an. Et voilà – jetzt kannst du dir dein Joghurt-Frucht-Mix mit Mohn, Mandeln, Sonnenblumenkernen oder Leinsamen anrichten und genießen.

Du bist Brötchen/Brot-Liebhaber?

Dann empfehle ich dir statt Getreideprodukte aus Weißmehl, eine getoastete Dinkel oder Vollkornbrot-Scheibe mit Alsan Butter, Avocado und frischer Kresse als Topping.

Du bist Smoothie-Liebhaber?

Dann hast du natürlich ganz viele tolle Variationen dein Fruchtgetränk zu zubereiten. Am meisten tust du deinem Körper etwas Gutes, wenn du grüne Smoothies trinkst. Zum einen schaffst du es so eine größere Menge Obst oder Gemüse zu dir zu nehmen und zusätzlich gibt der grüne Farbstoff Chlorophyll deinem Körper einen positiven Nährstoffschub: er ist Antioxidans, krebshemmend, entgiftet, ist reich an Eisen und Magnesium, verbessert den Stoffwechsel und beugt eine Übersäuerung im Körper vor.

Ein ganz einfaches Rezept zum nachmachen, in diesem Fall auch ein Beispiel für ein rein basisches Frühstück: 2 Händevoll Spinat, 1/2 Avocado, 1 Banane, 1 Stück Staudensellerie, 1 Stück Ingwer (3cm), 1 EL Leinöl aufgefüllt mit Pflanzenmilch (ich verwende gern Mandelmilch) oder stillem Wasser. Alles in den Mixer und fertig ist dein Power-Shake.

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